INSAS-Projekt


GEOLOGIE UND MARINE BIOLOGIE

INSAS-Projekt
einen ständigen Überblick darüber zu haben, was im Meeresboden passiert

Der Mensch erkennt allmählich, dass die immense Wasserfläche, die oft vor ihm zu finden ist, keine riesige Mülldeponie oder gar ein riesiges Becken ist, sondern der Dreh- und Angelpunkt, auf dem sich die Existenz unseres Planeten dreht. Vor diesem Hintergrund entstehen glücklicherweise neue Projekte und Studien, die darauf abzielen, die Parameter in marinen und ozeanografischen Gewässern besser zu definieren und die Änderungen zu untersuchen, die jeden Tag vorgenommen werden und von denen wir nichts wissen.

Die gute Nachricht ist, dass sich auch in Italien etwas bewegt.

Vor der Küste des Meeresgebiets der Cinque Terre (in Ligurien) wird derzeit ein Projekt durchgeführt, um Sensoren auf dem Meeresboden zu platzieren, um die folgenden Variablen zu messen: Wellenbreite, Salzgehalt, Temperatur, Gezeiten.


Anmerkung 1

Bisher nichts Neues, versuchen wir oft, Meeresgebiete anhand dieser Parameter zu charakterisieren, aber nur in den ersten zehn Metern besteht der Unterschied darin, dass wir durch dieses Projekt eine Vision davon bekommen, was auf dem Meeresboden und ständig passiert. Tatsächlich werden diese Daten über ein U-Boot-Kabel im Umweltbildungszentrum des Cinque Terre Park in Torre Guardiola an Land übertragen, wo sie für die kontinuierliche und Echtzeit-Charakterisierung der Gebiete verwendet werden. Diese Daten werden auch mit den Daten verknüpft, die von GPS-Empfängern auf der Oberfläche stammen.

Dies ist nur der erste Schritt des Projekts INSAS und wird vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie, dem Unterwasserforschungszentrum der NATO, dem Mailänder Polytechnikum, Tecnomare und ENI durchgeführt.

All dies liefert uns nicht nur wichtige Daten zum Meeresboden, sondern dient auch dazu, die Verformung und die altimetrische Variation dieser Daten mit Fahrzeugen zu messen, die mit interferometrischem Sonar ausgestattet sind.

Für das italienische und internationale wissenschaftliche Umfeld ist es eine hervorragende Nachricht, dass Projekte dieser Art endlich auch in Italien beginnen, unser Meereswissen zu erweitern.

Dr. Rossella Stocco

Hinweis

(1) Bild aus Auto Atlante, Italien 1: 250.000, Geographisches Institut de Agostini, 1995

Video: Security Scan - Replacing INSAS


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